Plattdeutsches Theater 2014 in Andervenne

Dieses Jahr begab sich die Theatergruppe unter die Maler und befand nach einigem Üben:

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Worum geht es in dem Stück?

Die beiden, recht unterschiedlichen Geschwister Edith und Minna wurden nach fast 25 Jahren Ehe von ihren Männern verlassen. Ediths Gatte Karl-Otto hat auf einer Feier die 25jährige Italienerin Antonella kennengelernt.
Minnas Mann Martin überkam plötzlich eine Selbstfindungsphase – und Stimmen aus dem Jenseits sagten ihm, dass die Ehe mit Minna nicht rein und gut sei.

Um nicht alleine zu sein und um die Situation zu bewältigen, aber vor allem aus finanziellen Gründen,
sind sie gemeinsam in eine kleine Mietwohnung gezogen. Aus Scham erzählt jede der beiden den Nachbarn und Freunden, dass sie dieses Wohnverhältnis nur für ihre Schwester zulassen, weil diese sonst nicht klar kommt.
Die Ersparnisse der beiden gehen jedoch zuende, Unterstützung von ihren Ehemännern erhalten sie nicht, und Sozialhilfe und Arbeit ist zunächst kein Thema für die beiden selbstbewussten Frauen.

Obwohl sie nach außen ihre Stärke als Single-Frauen zeigen, hofft jede der beiden insgeheim, dass ihre Männer zurückkehren.
Doch auch nach mehreren Aussprachen und Versöhnungsversuchen scheint dies zu scheitern.
Als Minna dann dem obdachlosen Künstler Herrn Schneeberger begegnet, und sich von diesem nackt malen lässt, und Edith ihren Sohn Bodo auf Antonella ansetzt, kommt es zu einer Wende.

Denn die Kombination aus leicht verdientem Geld, Eifersucht, Macht und nackter Haut ist vielleicht der Schlüssel zum Erfolg der beiden Schwestern…